Frank Finanz: Infobrief 'Gut zu wissen' - Frank Finanz 2020

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Groß, größer, am größten: Der Index-Einfluss der „Big Five“
Während fast überall auf der Welt die Covid-19-Infektionszahlen auf Rekordhöhen steigen, zeigen sich die Aktienbörsen davon wenig beeindruckt. Die Aussicht auf Impfstoffe, die in den nächsten Monaten nach und nach eingesetzt werden können, und eine anhaltende Erholung der Weltwirtschaft haben viele Aktienkurse steigen lassen. US-Aktienindizes erreichten bereits neue Rekordstände und übertrafen die Bestmarken aus Vor-Corona-Zeiten. So war der S&P-500-Aktienindex bis Februar auf knapp 3.400 Punkte geklettert, bevor der Crash im März einen Rückschlag bis auf rund 2.200 Zähler brachte. Die Kurserholung führte den Index bis Ende August auf das alte Rekordniveau und im September darüber hinaus. Nie zuvor in der Börsengeschichte erholte sich der S&P-500 in weniger als sechs Monaten um rund 1.400 Punkte bzw. über 60 Prozent.
Allerdings sind längst nicht alle Aktien so stark gestiegen. Im Gegenteil: Je genauer man den Kursanstieg seit April analysiert, umso mehr wird deutlich, dass der Anstieg größtenteils von nur wenigen großen Aktien getragen wurde. Die Kurse der meisten Aktien konnten die im Crash erlittenen Kursverluste noch nicht aufholen, zumindest nicht vollständig, geschweige denn neue Rekorde erreichen.
Die „großen Fünf“ („Big Five“) genannten sehr großen US-Technologie-Konzerne und Wachstumswerte Apple, Microsoft, Amazon, Google und Facebook sind noch größer geworden. Ihr Börsenwert ist verantwortlich für die neuen Höchststände. Der Anteil dieser fünf Aktien am S&P-500-Index beträgt mittlerweile rund 25 Prozent. Obwohl der Index aus den Kursen von 500 verschiedenen Aktien berechnet wird, entfallen alleine auf den größten Einzelwert Apple über 7 Prozent. Würde der S&P-500-Index nicht die fünf genannten Aktien und die drei weiteren große Technologie-Aktien (nämlich NVIDIA, Adobe und AMD) enthalten, so läge der S&P 500 seit Jahresbeginn rund 10 Prozent im Minus.
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