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Frank Finanz: Infobrief 'Gut zu wissen' - Frank Finanz 2025

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Infobrief 3-26
"Gut zu wissen"

BÖRSENBERICHT:
ALTE UND NEUE SORGEN
BLICKPUNKT:
KI-VERLIERER
Infobriefe
"Gut zu wissen"
* Archiv
BÖRSENBERICHT: ALTE UND NEUE SORGEN
Sorgen um die hohen Kosten und Auswirkungen Künstlicher Intelligenz (KI) belasteten auch im Februar die Aktienmärkte. An der Wall Street setzten sich Umschichtungen aus Technologie-Aktien in eher traditionelle Geschäftsmodelle fort. So stieg der Börsenwert des US-Einzelhandelsriesen Walmart erstmals über eine Billion US-Dollar und schloss damit zur Bewertung der „glorreichen Sieben“ auf. Enttäuschende Quartalsberichte sorgten vereinzelt für hohe Kursverluste, so beim Zahlungsdienstleister Paypal. Auch die Aktien der sogenannten Hyperscaler Amazon, Alphabet, Microsoft und Meta standen unter Verkaufsdruck. Sorgen der Anleger drehen sich weiterhin um die Frage, ob und wann sich ihre hohen Investitionen in KI-Rechenzentren amortisieren.
Neuer Rekordstand beim Dow Jones
Der Dow Jones mit seinem höheren Anteil Old Economy kletterte zur Monatsmitte auf einen neuen Rekord bei 50.512 Punkten. Der für den Gesamtmarkt repräsentativere S&P-500-Index blieb dagegen knapp unter seinem im Januar aufgestellte Rekordhoch. Der von den großen Technologie-Konzernen geprägte Nasdaq-100-Index entfernte sich sogar weiter von seinem Rekordniveau, wenngleich der übergeordnete Aufwärtstrend auch in diesem Fall intakt blieb...
Europäische Aktienmärkte setzen Aufwärtstrends fort
An den europäischen Aktienmärkten setzten sich die Aufwärtstrends im Februar fort. Der Euro-STOXX-50 näherte sich erstmals bis auf wenige Punkte der Marke von 6.200 Zählern. Zu den Börsen mit höheren Kursgewinnen zählte Paris, wo der französische Leitindex CAC-40 neue Rekordhöhen über 8.600 Punkte erreichte. Der Deutsche Aktienindex DAX, seit September 2021 auch 40 Aktien umfassend, tat sich dagegen schwerer und blieb in der Nähe der 25.000-Punkte-Marke und unter seinem Rekord aus dem Januar. Das DAX-Schwergewicht SAP stabilisierte sich zwar nach den Kursverlusten der Vormonate, zeigte aber noch keine Kurserholung...
Kursverfall bei Kryptowährungen
An den Devisenmärkten zeigten die wichtigsten Währungen relativ wenige Veränderungen. Der US-Dollar pendelte sich gegenüber dem Euro um 1,18 US-Dollar je Euro ein. Auffallend schwach zeigten sich Kryptowährungen. Der Bitcoin fiel kurzzeitig knapp unter 60.000 US-Dollar und damit auf den tiefsten Wert seit 2024. Bei anderen Kryptowährungen war der Kursverfall noch dramatischer...


IM BLICKPUNKT: WAS ERWARTEN FONDSMANAGER FÜR 2026?
Künstliche Intelligenz, kurz KI, war monatelang ein Kurstreiber an den Aktienmärkten. Insbesondere viele US-Aktien galten als Gewinner des rasanten technischen Fortschritts in diesem Bereich. Allerdings erfordert KI enorme Rechenkapazitäten – und der Aufbau der neuen Rechenzentren kostet Hunderte von Milliarden Dollar. So sind nachvollziehbare Zweifel aufgekommen, ob die vier großen Hyperscaler Amazon, Alphabet, Microsoft und Meta wirklich zu
den Gewinnern zählen werden. Auch die De facto-Monopolisten unter den Technologie-Zulieferern wie ASML und Nvidia bergen angesichts ihrer hohen Bewertungen Risiken. Schon seit Monaten wird deshalb über eine mögliche KI-Blase spekuliert...
KI produziert potenzielle Gewinner wie die Hyperscaler und Technologie-Zulieferer…
Doch die Überlegungen drehen sich nicht nur um die potenziellen Gewinner der künstlichen Intelligenz. Zuletzt verkauften Anleger in großem Stil Aktien von Unternehmen, bei denen sie die Gefahr sehen, dass KI-Tools deren  Geschäftsmodelle gefährden...
…und mögliche Verlierer wie die Software-Branche..
Verkaufsdruck auch im Transportsektor durch neues KI-Tool..
Angst vor KI-Disruption erreicht surreale Eskalationsstufe
Aber noch herrscht an den Börsen der AI-Scare-Trade. Als unlängst ein Blogpost der kleinen Research-Firma Citrini mit mehreren Millionen Aufrufen auf der Plattform X ein düsteres Szenario für die US-Wirtschaft durch den breiten Einsatz von künstlicher Intelligenz zeichnete, kam es wieder zu Kursverlusten. „Die Angst vor einer KI-Disruption hat an den US-Börsen eine neue, fast schon surreale Eskalationsstufe erreicht“, schrieb darauf Stephan Kemper, Investmentstratege bei BNP Paribas...


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