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Frank Finanz: Infobrief 'Gut zu wissen' - Frank Finanz 2025

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Infobrief 5-26
"Gut zu wissen"

BÖRSENBERICHT:
HÄNGEPARTIE
BLICKPUNKT:
EUROPA IN EINER VERÄNDERTEN WELT
Infobriefe
"Gut zu wissen"
* Archiv
BÖRSENBERICHT: HÄNGEPARTIE
Die zwischenzeitliche Ausweitung des Iran-Krieges auf Öl- und Gasanlagen sowie die Blockade der Straße von Hormus verstärkten die Krise auf dem globalen Energiemarkt. Vor diesem Hintergrund rutschten nahezu alle Aktienmärkte im Laufe des April gegenüber dem Jahresbeginn in die Verlustzone. Der Energiepreisschock stört das Wachstum der Weltwirtschaft empfindlich. Daher reduzierte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognose für den Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das laufende Jahr von 3,3 auf 3,1 Prozent. Gleichzeitig wird ein Wiederanstieg der Inflation erwartet.
IWF senkt Prognose für globales BIP, Anstieg der Inflation erwartet
Unmittelbar nachdem US-Präsident Trump dem Iran mit einem Angriff auf Energieanlagen gedroht hatte, erklärte er, auf solche Angriffe vorerst zu verzichten. Daraufhin kam es im Monatsverlauf an den Märkten zu starken Gegenbewegungen. Der Rohölpreis fiel um rund 15 Prozent und die Aktienmärkte verzeichneten Kursgewinne...
Ölpreis steigt auf 100 US-Dollar, Seitwärtsbewegung beim Gold
Nach den gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan stieg der Ölpreis wieder. Im April pendelte er meist zwischen 90 und 100 US-Dollar pro Barrel. Eine ähnliche Hängepartie zeigten auch die Edelmetallpreise. Die zwischenzeitlichen Hoffnungen auf ein Kriegsende führten zu einem Preisanstieg, die enttäuschten Hoffnungen zu fallenden Preisen. Der Goldpreis pendelte im April in einer vergleichsweise engen Bandbreite
um 4.750 US-Dollar pro Unze..
Quartalsergebnisse stützen Aktienkurse in den USA
Unterstützt wurde der Kursanstieg von der anlaufenden Berichtssaison, also der Veröffentlichung der Geschäftsergebnisse des ersten Quartals. In den USA übertrafen rund drei Viertel der Unternehmen die offiziellen Gewinnerwartungen. Ein Übertreffen der durchschnittlichen Schätzungen ist zwar normal, die Zahl der positiv überraschenden Unternehmen lag diesmal jedoch höher als im historischen Durchschnitt...#
Stabilisierung an den Anleihemärkten
An den Anleihemärkten stabilisierte sich die Kursentwicklung nach den heftigen Verlusten im März. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sank von über 4,4 Prozent auf rund 4,2 Prozent. Die Verluste aus dem März wurden damit jedoch nicht ausgeglichen. Ende Februar, vor dem amerikanisch-israelischen Angriff auf den Iran war die Rendite kurzzeitig unter die Vier-Prozent-Marke gesunken. Auch die Kurse europäischer Anleihen erlebten im April eher eine Hängepartie als eine Kurserholung... Die Devisenmärkte zeigten nach dem Anstieg des US-Dollars im März eine Gegenbewegung. Mit den Hoffnungen auf eine Entspannung in der ersten Aprilhälfte sank der US-Dollar und erreichte mit 1,18 US-Dollar pro Euro wieder das Vorkriegsniveau.. Weil auch andere Länder aufgrund steigender Energieimportkosten und zur Stützung ihrer nationalen Währungskurse Gold verkaufen, entwickelt sich der Preis des Edelmetalls seit Wochen nicht parallel zum, sondern entgegen dem Ölpreis. Zudem muss auch die russische Zentralbank wegen der Haushaltslage ihre Goldreserven durch Verkäufe verringern, obwohl das Land ein Profiteur der gestiegenen Weltmarktpreise für Öl und Gas ist...

IM BLICKPUNKT: EUROPA IN EINER VERÄNDERTEN WELT
Wer die Nachrichtenlage der vergangenen Jahre zusammenfassen möchte, kommt nicht umhin festzustellen, dass sich die Globalisierung stark verlangsamt hat und teilweise sogar umkehrt. Lag für große europäische Unternehmen das Heil noch vor wenigen Jahren in einer stärkeren Internationalisierung, vor allem in Geschäftsverbindungen zum Wachstumsmarkt China, muss sich Europa nun um seine Abhängigkeiten sorgen. Militärisch ist man abhängig von der früheren NATO-Führungsmacht USA und wirtschaftlich von Rohstoffimporten, Lieferketten und Absatzmärkten in Asien.
Onshoring statt Globalisierung in Europa
Inzwischen steht fest: Europa muss sich selbst gegen die Bedrohung durch Russland behaupten, darf nicht durch Rohstoffimporte erpressbar sein und muss seine Lieferketten weniger angreifbar machen. Onshoring, also die strategische Rückverlagerung oder Ansiedlung von Produktions- oder Dienstleistungsaktivitäten aus dem Ausland zurück nach Europa, dürfte die kommenden Jahre prägen...
Weniger Erwerbstätige verlangen nach höherer Produktivität
Gleichzeitig hat das Wachstum der europäischen Erwerbsbevölkerung seinen Zenit überschritten. In Zukunft wird Europa seinen Wohlstand mit weniger Berufstätigen erwirtschaften müssen. Der Anteil der Bevölkerung im Ruhestand wird Jahr für Jahr neue Rekordwerte erreichen, Stichwort Babyboomer...
Ohne Zuwanderung kann der Arbeitskräftemangel in Europa nicht bewältigt werden. Aber auch Robotik und Künstliche Intelligenz werden Beiträge zu einer höheren Produktivität leisten müssen. Arbeitswelten werden sich noch schneller verändern als in den vergangenen Jahren...
Wirtschaftliche Unterschiede zwischen den USA und Europa schwinden..

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