Frank Finanz: Infobrief 'Gut zu wissen' - Frank Finanz 2021

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Infobrief 9-22
"Gut zu wissen"
BÖRSENBERICHT |  
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Börsenbericht: nach der Sommerrallye
Das wichtigste Thema für die Börsen blieb im August die Geldpolitik der Notenbanken. Kein Wunder, denn die Notenbanken legen mit ihren Leitzinsen den Preis des Geldes fest. An den Börsen bildet sich der Preis für Kapital durch Angebot und Nachfrage. Beides hängt also auf das Engste zusammen.
Nachdem die US-Notenbank Mitte Juni ihren wichtigsten Leitzins, die sogenannte Fed Funds Rate, ein zweites Mal in diesem Jahr erhöht hatte – und zwar mit 0,75 Prozentpunkten ungewöhnlich hoch – setzte sich zunächst die Hoffnung durch, damit sei die Phase rasch aufeinander folgender hoher Zinsanhebungen vorbei. Damals wurden Äußerungen des Präsidenten des US-Notenbank, Jerome Powell, als Hinweis auf eine Verlangsamung der geldpolitischen Straffung verstanden. Und weil die Geschäftsergebnisse und Ausblicke der meisten Unternehmen noch sehr gut ausfielen, darunter bei den Indexschwergewichten Apple und Amazon, setzten die Börsen zu einer Sommer-Rallye an.
Der Dow Jones Industrial Average erholte sich vom Jahrestief am 15. Juni in den zwei Monaten bis zum 15. August um 15,6 Prozent...
Vorsicht vor dem Drachen!
Die meisten Argumente, die für China-Investments vorgetragen werden, hören sich seit 20 Jahren gleich an. Doch die Zeiten zweistelliger Wachstumsraten sind vorbei. Und der Rückenwind aus der demografischen Entwicklung ist in Gegenwind umgeschlagen. Galt China früher als Wachstumslokomotive für die Weltwirtschaft, mutiert das Reich der Mitte zunehmend zum Sorgenkind. Die wirtschaftliche Entwicklung birgt inzwischen mindestens so viele Probleme wie Chancen. Im zweiten Quartal dieses Jahres schrumpfte Chinas Wirtschaftsleistung um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sollte sich eine Erholung nach der Pandemie zeigen, aber Chinas Wirtschaft stagnierte praktisch mit einem Mini-Plus von 0,4 Prozent. Zudem können verantwortungsvolle Investoren die politischen Aspekte nicht ausblenden, die sich immer mehr zu einem Belastungsfaktor entwickeln.

Mit der vom Westen lange vertretenen Philosophie „Wandel durch Handel“ war die Hoffnung verbunden, autokratische Länder wie Russland und China würden bei verstärkten (wirtschaftlichen) Beziehungen eine Demokratisierung erleben. Nicht nur bezüglich Russland ist diese Politik krachend gescheitert. China befindet sich unter Machthaber Xi Jinping auf dem Weg in eine Diktatur. Der Nationale Volkskongress entschied 2018, die in den 1980er Jahren aus guten Gründen eingeführte Amtszeitbegrenzung des Staatspräsidenten aufzuheben. Im gleichen Jahr wurde Xi Jinping in seinem Amt als Präsident und Militärchef bestätigt...

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